Züchtungserfolg Gemüse

Gemüse - fester Bestandteil der ausgewogenen Ernährung

Schmackhaftes Gemüse ist aufgrund des Gehalts an Vitaminen und Mineralstoffen fester Bestandteil in einer gesunden und ausgewogenen Ernährung. Durchschnittlich nimmt jeder Deutsche rund 85 kg Gemüse pro Jahr zu sich. Das vielfältige und abwechslungsreiche Angebot über das Jahr hinweg ist enorm. Daran hat die Gemüsezüchtung einen erheblichen Anteil.

Bis vor wenigen Jahrzehnten war Kopfsalat beispielsweise ein typisches Frühjahrsgemüse. Im Sommer zeigten die damaligen Sorten so genannte Tageslängenreaktionen und sind geschossen, so dass sie nicht mehr verwertbar waren. Durch züchterische Bearbeitung entstanden tagneutrale Sorten, die auch im Sommer angebaut und geerntet werden können. Auch die enorme Vielfalt an Kohlsorten ist auf züchterische Leistung zurückzuführen. So hat der Mensch aus den Wildformen des Kohls über Jahrhunderte eine Vielfalt an Formen entwickelt. Wir nutzen heute die unterschiedlichsten Pflanzenteile als Gemüse: Beim Grünkohl sind es die Blätter, bei Kopfkohlen Weiß-, Rot und Wirsingkohl die vergrößerte Spitzenknospe, beim Rosenkohl die zahlreichen Seitenknospen und beim Brokkoli kommen die Blütenstiele und Blütenknospen zum Einsatz.

Sorteneigenschaften an Verzehrsgewohnheiten orientert

Trotz technischen Fortschritts ist Pflanzenzüchtung bis heute eine sehr langwierige Arbeit. Um Top-Gemüse zu züchten, werden innerhalb jeder Art – auch mit Hilfe neuester technologischer Methoden – die Pflanzen bestimmt, die miteinander gekreuzt werden sollen. Die Kreuzung geschieht wie seit über 100 Jahren per Hand. Die Nachkommenschaft – der Mix der Gene der gezielt ausgewählten Eltern – wird wieder und wieder ausgesät und selektiert. Züchtung bedeutet von Anbeginn Sorgfalt und Geduld. Nicht nur das, was später über der Erde zu sehen sein wird, muss sich prächtig entwickeln – für ein gesundes Wachstum und gute Erträge ist die perfekte Wurzelbildung ebenfalls entscheidend.

Was Vielfalt und Geschmack angeht, hat die Züchtung beim Gemüse in den letzten Jahren viel erreicht. Neben typisch deutschen Gemüsepflanzen wie Möhren, Zwiebeln und Kohl werden u. a. Artischocken und Zucchini bearbeitet. Gab es noch vor zehn Jahren nur einige wenige Blattsalate, so stehen heute inzwischen zahlreiche Salatartensorten mit unterschiedlichsten Formen, Geschmacksrichtungen und Verwertungsmöglichkeiten zur Verfügung.

Züchtung verlangt Sorgfalt und Geduld

Trotz technischen Fortschritts ist Pflanzenzüchtung bis heute eine sehr langwierige Arbeit. Um Top-Gemüse zu züchten, werden innerhalb jeder Art – auch mit Hilfe neuester technologischer Methoden – die Pflanzen bestimmt, die miteinander gekreuzt werden sollen. Die Kreuzung geschieht wie seit über 100 Jahren per Hand. Die Nachkommenschaft – der Mix der Gene der gezielt ausgewählten Eltern – wird wieder und wieder ausgesät und selektiert. Züchtung bedeutet von Anbeginn Sorgfalt und Geduld. Nicht nur das, was später über der Erde zu sehen sein wird, muss sich prächtig entwickeln – für ein gesundes Wachstum und gute Erträge ist die perfekte Wurzelbildung ebenfalls entscheidend.

Was Vielfalt und Geschmack angeht, hat die Züchtung beim Gemüse in den letzten Jahren viel erreicht. Neben typisch deutschen Gemüsepflanzen wie Möhren, Zwiebeln und Kohl werden u. a. Artischocken und Zucchini bearbeitet. Gab es noch vor zehn Jahren nur einige wenige Blattsalate, so stehen heute inzwischen zahlreiche Salatartensorten mit unterschiedlichsten Formen, Geschmacksrichtungen und Verwertungsmöglichkeiten zur Verfügung.

Vielseitige Ernährungsgrundlage für die Weltbevölkerung

Das Aufgabenspektrum der Züchter ist vielseitiger denn je. Pflanzenzüchtung ist ein Schlüssel zur Bewältigung der Herausforderungen der Zukunft. Denn hochwertiges Saatgut muss auch unter erschwerten Bedingungen des Klimawandels sichere Erträge und hochwertiges Erntegut liefern, um eine wachsende Weltbevölkerung vielseitig und ausgewogen zu ernähren.
 

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