Was passiert im Januar?

Während die Pflanzen auf den Versuchsparzellen im Winterschlaf verweilen, laufen die Arbeiten im Gewächshaus auf Hochtouren. Auf mehreren hundert Quadratmetern Gewächshausfläche werden Einzelpflanzen aussichtsreicher Elternlinien, meistens der sterilen Mutterlinien, für zukünftige Kreuzungsprogramme unter standardisierten und optimierten Bedingungen angezogen, um ausreichend Saatgut für den Versuchsanbau in der nächsten Saison ernten zu können. So werden bis zu 1.000 Kreuzungen an einem Standort durchgeführt. Bei so vielen Pflanzen ist eine eindeutige Kennzeichnung jeder Einzelpflanze zur fehlerfreien Zuordnung unerlässlich, um eine spätere Vermischung der Pflanzen bzw. des Saatgutes zu vermeiden. 

Rapszüchtung im Jahresverlauf

Die Auswertung statistischer Daten ist ein wichtiger Bestandteil der Züchtung.

Der Züchter prüft, wie die Rapspflanzen über den Winter gekommen sind.

Kurz vor der Blüte werden wichtige Pflanzenmerkmale erfasst.

Die spannende Phase der Kreuzung auf dem Feld beginnt.

Die Pflanzengesundheit wird anhand verschiedener Merkmale erfasst.

In kürzester Zeit müssen viele hundert Versuchsparzellen beerntet werden.

Nach der Ernte werden die Qualitätseigenschaften der Samen geprüft.

Das Saatgut aussichtsreicher Kandidaten wird für ein weiteres Jahr ausgesät.

Der Versand für den Versuchsanbau, auch in anderen Ländern, wird vorbereitet.

Der Züchter inspiziert die Entwicklung der Rapssamen nach der Aussaat.

Nach mehrjähriger amtlicher Prüfung werden neue Sorten zugelassen.